Vitamin C, B12 und Co
Hier erfährst Du mehr über Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und andere essenzielle Mikronährstoffe. Hier findest Du leicht verständliche Informationen über ihre Funktionen, natürliche Vorkommen und die Bedeutung für Ihre Gesundheit.

Aminosäure
Was sind Arminosäuren?
Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen. Im Zuge der Verdauung werden Proteine aus der Nahrung in Aminosäuren zerlegt, die dann für die Herstellung körpereigener Proteine verwendet werden können. Diese Proteine dienen wiederum als Bausteine für Muskelfasern, Sehnen und Bändern, Haut und Haaren. Ausserdem sind Aminosäuren Bestandteile von Enzymen und Hormonen, die an vielen zentralen Reaktionsketten im Stoffwechsel beteiligt sind. Auch die optimale Funktion des Immunsystems ist von einer ausreichenden Versorgung durch bestimmte Aminosäuren abhängig. Schwefelhaltige Aminosäuren sind bei der Entgiftung von Schadstoffen wichtig und stressbedingte Funktionsstörungen lassen sich durch ausreichende Versorgung mit bestimmten Aminosäuren (Glu-taminsäure) mindern. Zudem unterstützen Proteine den Erhalt und die Zunahme von Muskelmasse, weshalb sich diese Ergänzungsnahrung bei erhöhtem Bedarf an Proteinen im Rahmen spezifischer Bewegungs- und Ernährungspläne empfiehlt. Für den Menschen sind 8 von 22 Aminosäuren essenziell, d.h. sie müssen zwingend verzehrt werden: Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin. Vier weitere Aminosäuren sind semi-essenziell, d.h. sie müssen bei besonderen Bedingungen, etwa Wachstum oder Regeneration, zugeführt werden: Tyrosin, Arginin, Histidin und Cystein.
Glutathion
Glutathion ist ein Peptid, welches im Körper aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin hergestellt wird. Es ist in fast allen Zellen in hoher Konzentration enthalten und gehört zu den wichtigsten Antioxidantien im Körper. Es kann auch andere Antioxidantien wie Vitamin C und E regenerieren. Glutathion dient als Transportmolekül, das Aminosäuren in die Zellen schleust. Zudem unterstützt es die Funktion der Leber, die Zellentgiftung und stärkt das Immunsystem.
Glycin
Glycin ist Baustein fast aller Proteine und kommt in fast allen eiweissreichen Lebensmitteln vor. Der Körper kann Glycin auch sellost aus der Aminosäure Serin herstellen. In Kollagen kommt Glycin mit etwa 33 % vor und ist somit als Strukturprotein des Bindegewebes ein wichtiger Bestandteil von Knochen, Zähnen, Haut und Sehnen. Glycin spielt auch eine wichtige Rolle bei der Synthese von Häm, dem eisenhaltigen Farbstoff der roten Blutkörperchen, das der Sauerstoffbindung dient. Weiterhin ist Glycin essentiell für die Bildung von Kreatin, Gallensäuren, regt das Immunsystem an und mildert Leberschäden durch Alkoholmissbrauch. Als Baustein des Tripeptids Glutathion zeigt Glycin antioxidative, entgiftende und zellschützende Eigenschaften.
Kreatin
Kreatin wird von vielen Sportlern aufgrund seiner leistungssteigernden Wirkung verwendet. (1) Vom menschlichen Körper wird Kreatin in einem mehrstufigen Prozess aus Arginin, Methionin und Glycin hergestellt. In Form von Kreatinphosphat ist die Substanz Energiespeicher und charakteristischer Bestandteil der Skelettmuskulatur. Es spielt eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel der Skelettmuskulatur, der Herzmuskulatur, des zentralen Nervensystems und der Spermien.
L-Arginin
Aus L-Arginin kann der menschliche Körper das Signalmolekül NO (Stickoxid) herstellen, welches eine grosse Bedeutung für die Flexibilität der Blutgefässe und somit für die Durchblutung hat, da es die Gefässspannung bzw. Gefässweite reguliert. Arginin ist zudem beteiligt an der Synthese von Proteinen, Kollagen und Spermien, sowie an der Freisetzung von Hormonen, z.B. Insulin und dem Wachstumshormon HGH (human growth hormon). Ausserdem ist Arginin an der Bildung weisser Blutkörperchen beteiligt, was zur Stärkung des Immunsystems beiträgt.
L-Carnosin
Carnosin ist ein Dipeptid, bestehend aus den Aminosäuren Beta-Alanin und Histidin. Es kommt hauptsächlich im Muskel- und Gehirngewebe vor. Es spielt eine zentrale Rolle bei der Muskelkontraktion sowie bei deren Regeneration und wirkt zudem als wasserlösliches Antioxidans. Weiterhin kann es die Glykosylierung wertvoller Proteine und der DNA (anormale Kombinationen von Zucker und Proteinen) reduzieren. Diese Reaktionen sind sehr giftig und fördern die Entstehung von Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten, Schlaganfall oder Alzheimer. Auch giftige Metalle können von Carnosin gebunden (Chelatisierung) und aus dem Körper geleitet werden.
L-Cystein
Die inzwischen als semiessentiell eingestufte Aminosäure kann in der Leber aus Methionin gebildet werden. L-Cystein besitzt einen schwefelhaltigen Anteil und ist deshalb in der Lage, toxische Schwermetallverbindungen in stabile Komplexe zu überführen und anschliessend aus dem Körper auszuscheiden. Ausserdem ist es an der Synthese vieler Struktureiweisse beteiligt und erhält auf diesem Weg die Festigkeit und Stabilität des menschlichen Bindegewebes. Auch das Immunsystem wird gestärkt, da Cystein an der Bildung von Abwehrzellen beteiligt ist. Ihm wird eine positive Wirkung auf Haut, Haar, Knochen, Knorpel und Bindegewebe nachgesagt. Als Baustein des Tripeptids Glutathion zeigt Cystein antioxi- dative, entgiftende und zellschützende Eigenschaften.
L-Glutamin
Die Aminosäure ist entscheidend für eine gesunde Immunabwehr, denn sie liefert den Zellen des Immunsystems Energie. Unter Kraft- und Leistungssportlern ist L-Glutamin bekannt, da es bei hochdosierter Aufnahme muskelaufbauend wirkt und zusätzlich dem Muskelabbau entgegenwirkt. Zudem ermöglicht Glutamin die Wassereinlagerung in die Zellen sowie die Vergrösserung des Zellvolumens unter körperlicher Anstrengung, was dort die Protein- und Glykogenbildung begünstigt. Somit wird die Energieversorgung der Muskelzellen und auch von Verdauungsorganen gefördert. Weiterhin reguliert Glutamin den Säure-Basen-Haushalt, ermöglicht die Weiterleitung von Nervenreizen und die Reizweiterleitung innerhalb des Gehirns und ist Ausgangsstoff für beruhigende Neurotransmitter wie GABA.
L-Isoleucin
Diese essentielle Aminosäure spielt eine zentrale Rolle im Muskel- bzw. Proteinstoffwechsel. Zusammen mit den beiden anderen BCAAs Leucin und Valin ist Isoleucin massgeblich an der Neusynthese aller Proteine und damit am Erhalt und an der Regeneration der Muskelgewebe beteiligt. Dies ist nicht nur für Sportler wichtig, sondern auch bei Verletzungen oder psychischem Stress, da dann der Körper vermehrt Proteine abbaut.Weiterhin stimuliert Isoleucin die Ausschüttung von Insulin, reguliert also den Blutzuckerspiegel, und aktiviert das Wachstumshormon Somatotropin.
L-Leucin
Diese essentielle Aminosäure spielt, wie L-Isoleucin (Ile), eine zentrale Rolle im Muskel- bzw. Proteinstoffwechsel. Sie ist zusammen mit den beiden anderen BCAAs Isoleucin und Valin massgeblich an der Neusynthese aller Proteine und damit am Erhalt und an der Regeneration der Muskelgewebe beteiligt. Gleichzeitig hemmt Leucin auch den Abbau des Muskelgewebes und fördert Heilungsprozesse. Wie L-Isoleucin dient auch L-Leucin als Energielieferant und hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Weiterhin stimuliert Isoleucin die Ausschüttung von Insulin, reguliert also den Blutzuckerspiegel, und aktiviert das Wachstumshormon Somatotropin.
L-Lysin
Lysin ist eine essenzielle Aminosäure und wichtigster Kollagen-Bestandteil. Somit ist Lysin von Bedeutung für die Gesundheit von Knochen, Sehnen, Blutgefässen, sowie Haut, Haaren und Nägel. Sie fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm sowie die Einlagerung in die Knochen. Ausserdem unterstützt die Aminosäure die Carnitin-Biosynthese und kann bei Herpes-Infektionen die Heilung beschleunigen.
L-Methionin
Methionin ist eine schwefelhaltige essenzielle Aminosäure und an der Synthese wichtiger Substanzen beteiligt, z.B.Proteine, Carnitin, Phospholipiden, Cholin, Kreatin, Taurin, Nukleinsäuren, Neurotransmitter (z. B. Adrenalin) und Melatonin, dem Tag-Nacht-Steuerungshormon. Ausserdem ist Methionin eine Vorstufe von Cystein und Glutathion (GSH). Die Aminosäure unterstützt die Entgiftung von Homocystein und trägt zur Leberentgiftung bei. Weiterhin wirkt Methionin als Antioxidans und stärkt die Immunkompetenz.
L-Ornithin
Ornithin gehört nicht zu den essentiellen Aminosäuren, denn der Körper kann sie aus L-Arginin selbständig herstellen. Die Substanz unterstützt die Entgiftung und trägt daher zur Gesundheit der Leber bei. Weiterhin unterstützt es die Produktion und Freisetzung von Hormonen wie Noradrenalin, Glukagon, Insulin, Prolaktin und Wachstumshormon, welches den Körper jung hält und die Fettverbrennung unterstützt. Dadurch wirkt Ornithin muskulaturaufbauend (anabol), der Körper wird widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten und kann die Wundheilung schneller und besser durchführen. Zudem soll Ornithin bei Männern potenzfördernd wirken.
L-Phenylalanin
Phenylalanin ist eine essenzielle Aminosäure und Vorstufe von Tyrosin, aus dem wiederum die Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin sowie Neurotransmitter und Endorphine («Glückshormone») hergestellt werden können. Somit kann Phenylalanin Depressionen entgegenwirken. Weiterhin ist Phenylalanin beteiligt an der Synthese von Adrenalin, Noradrenalin, L-Dopa, Dopamin und Melanin. Dadurch hat Phenylalanin anregende Wirkungen, steigert die geistige Aufmerksamkeit und kann durch das Farbpigment Melanin die Haut vor ultravioletter Strahlung schutzen.
L-Prolin
Prolin ist eine nicht-essentielle Aminosäure, die vom Körper aus L-Glutaminsäure und Ornithin synthetisiert werden kann. Prolin ist wichtig für die Kollagenbiosynthese und damit für den Aufbau von Sehnen, Knochen und Gelenken. Weiterhin kann unser Körper aus Prolin mit Hilfe von Vitamin C das verwandte Hydroxyprolin herstellen, welches auch ein sehr wichtiger Bestandteil der Strukturproteine Kollagen und Elastin ist. Weiterhin trägt Prolin ebenso wie Lysin zum Schutz der Arterienwand bei.
L-Threonin
Obwohl es sich bei Threonin um eine essentielle Aminosäure handelt, ist sie noch wenig erforscht. Sie dient als Baustein vieler Proteine, Hormone, Enzyme und des Kollagens, eine wichtige Substanz des Bindegewebes, der Knochen, Zähne, Sehnen und Bänder. Weiterhin ist Threonin auch ein wichtiger Bestandteil des Schleims aller Schleimhäute und schützt so z.B. im Magen vor starken Säuren oder anderen chemischen Substanzen. Auch für ein starkes Immunsystem ist Threonin wichtig, da es als Baustein in Antikörpern für deren korrekte Funktion entscheidend ist. Bei körperlicher Belastung wird Threonin zur Energiegewinnung herangezogen und weitet die Blutgefässe für eine verbesserte Durchblutung. Zugleich wird das Gehirn besser durchblutet, wodurch die Konzentrationsfähigkeit gesteigert wird.
L-Tryptophan
Tryptophan gehört zu den essentiellen Aminosäuren und wirkt als Vorstufe des «Glückshormons» und Neurotransmitters Serotonin stimmungsaufhellend, beruhigend auf Nerven und gewichtsreduzierend. Serotonin wird wiederum in Melatonin umgewandelt, welches eine wichtige Rolle bei der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus und der Stresstoleranz spielt.
L-Tyrosin
Tyrosin gehört zu den nicht-essentiellen Aminosäuren, da sie vom Körper aus Phenylalanin gebildet werden kann. Sie ist Ausgangssubstanz für die Biosynthese der Neurotransmitter DOPA, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin. Wird zu wenig Dopamin gebildet, kann dies zu Stimmungseintrübungen und manchmal sogar Depressionen führen. Mangelt es an Adrenalin und Noradrenalin zeichnet sich dies durch Abgeschlagenheit und Erschöpfungssyndrome aus. Auch Farbpigmente (Melanine) entstehen aus Tyrosin, deren Mangel sich auf Haut, Haare sowie Augen auswirken kann. Tyrosin ist auch für eine gesunde Schilddrüsenfunktion mitverantwortlich, da es als Baustein der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) dient.
L-Valin
Valin gehört wie Leucin und Isoleucin zu den verzweigtkettigen Aminosäuren. Es kommt in allen wichtigen Proteinen vor, vor allem in der Muskulatur. Weiterhin regt Valin die Insulinausschüttung an, wodurch der Blutzucker reguliert wird. Wie Isoleucin und Leucin ist auch Valin massgeblich an der Neusynthese aller Proteine und damit am Erhalt und an der Regeneration der Muskelgewebe beteiligt.
Taurin
Taurin ist streng genommen keine Aminosäure, sondern eine Aminosulfonsäure (2-Aminoethansulfonsäure) und als solche auch nicht am Proteinaufbau beteiligt. Im menschlichen Körper finden sich 30-70 g Taurin in den Zellen verschiedener Organe, v. a. Skelettmuskel, Herzmuskel, Gehirn, Auge und Leber. Die Substanz ist Bestandteil von Gallensäuren, wirkt als Neurotransmitter im Gehirn, unterstützt die Nervenfunktionen, reguliert Herzschlag und Blutdruck, wirkt beim Fettstoffwechsel mit, unterstützt das Immunsystem und schützt als Antioxidans die Zellen vor oxidativer Schädigung. Taurin kommt in hohen Konzentrationen in der Muttermilch vor (rund 12-mal höher als in Red Bull) und unterstützt die Entwicklung des zentralen Nervensystems und des Gehirns von Säuglingen.
Vitamine
Was sind Vitamine?
Vitamine sind lebensnotwendige organische Verbindungen, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann, sondern mit der Nahrung aufnehmen muss. Man unterscheidet in fettlösliche (Vitamin A, D, E, K) und wasserlösliche Vitamine (B-Vitamine und Vitamin C). Sie sind in entscheidender Weise an Stoffwechselprozessen beteiligt und steuern die Funktion zahlreicher Enzyme. Mangelzustände wirken sich daher sehr negativ auf die Gesundheit aus und sollten unbedingt ausgeglichen werden. Neben den Vitaminen, die vom Körper direkt verwendet werden können, gibt es auch Provitamine (einige Carotinoide), die vom Körper recht einfach in Vitamine umgewandelt werden können.
Wasserlösliche Vitamine benötigen für die Aufnahme vom Darm in die Blutbahn keinerlei Fettsäuren. Sie werden im Dünndarm absorbiert und sind zumeist Vorstufen oder Teile von Enzymen. Fettlösliche Vitamine sind aufgrund ihrer unpolaren Struktur äusserst gut in Fett, aber nicht in Wasser löslich. Daher benötigen sie Fettsäuren, um über die Darmschleimhaut in den Körper aufgenommen zu werden.
Vitamin A (Retinol)
Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Allerdings kann es der Körper auch selbst aus einigen Carotinoiden herstellen und in der Leber über längere Zeit speichern. Das Vitamin hat eine entscheidende Rolle beim Sehvorgang und ist wichtig für Haut, Knochen, Zähne und Stützgewebe. Zudem unterstützt es das Immunsystem, da es an der Produktion von Antikörpern beteiligt ist, und schützt Haut und Schleimhäute.
Vitamin A wird auch benötigt für das Zellwachstum, die Bildung und Reifung roter Blutkörperchen, die Herstellung von Steroidhormonen (z.B. Östrogen), die Eireifung im Eierstock, sowie die Spermienreifung und die Beweglichkeit der Spermien. Auch bei der Entwicklung der Plazenta und des Embryos hat Vitamin A eine entscheidende Rolle.
Weiterhin wirkt Vitamin A antioxidativ und kann freie Radikale im Körper unschädlich machen, wodurch die
Schädigung von Zellen verhindert wird.
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C, auch als Ascobinsäure bekannt, ist ein starkes Antioxidans, das Zellen vor freien Radikalen und oxidativem Stress schützt. Es stärkt das Immunsystem und spielt eine wichtige Rolle bei der Bildung von Nervenbotenstoffen (Neurotransmitter) und Hormonen wie Sexual-, Wachstums-, Schilddrüsen- und Stress- hormonen. Weiterhin unterstützt das Vitamin die Kollagenbildung, was wichtig ist für die Stabilität von Knochen, Haut, Zahnen, Knorpel, Bindegewebe und Blutgefäßen. Ausserdem erhöht Vitamin C die Aufnahme von pflanzlichem Eisen und regeneriert oxidiertes Vitamin E. Auch der Cholesterinwert und der Blut- druck können durch Vitamin C gesenkt werden.
Vitamin D3 (Cholecalciferol)
Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist ein besonderes Vitamin, welches streng genommen gar kein echtes Vitamin ist, da es auch vom Körper selbst mit Hilfe von Sonnenlicht aus Cholesterol gebildet werden kann. In unseren Breitengraden ist die Bevölkerung das ganze Jahr über mit Vitamin D unterversorgt. Sind es im Sommer etwa 60% mit einem zu niedrigen Blutspiegel, trifft dies im Winter auf 90% der Bevölkerung zu. Für eine optimale Vitamin D Versorgung sind ganzjährig tägliche Dosierungen von 50-150 ug, mit Kontrollmessungen begleitet individuell auch >150 ug/Tag erforderlich. Im Körper hat es die Funktion eines Prohormons, welches die Bildung wichtiger Hormone wie Testosteron, Östrogen und Wachstumshormonen beeinflusst. Vitamin D3 fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und die Calciumeinlagerung in die Knochen und ist daher sehr wichtig für die Knochen- und Zahngesundheit. Weiterhin unterstützt das Vitamin das Immunsystem, da es die weissen Blutkörperchen aktiviert. Außerdem kontrolliert und fördert es das Wachstum gesunder Zellen und sorgt für das Absterben von abnormalen und mutierten Zellen. Weiterhin unterstützt das Vitamin die Insulinausschüttung, die Gehirnleistung, die Muskelfunktion (1), sowie die Spermienproduktion und den Prozess der Befruchtung der weiblichen Eizelle.
Vitamin E (natürliche Tocopherole)
Vitamin E ist eine Gruppe von acht verwandten, fettlöslichen Molekülen mit starken antioxidativen Eigenschaften. Es ist Bestandteil aller Zellmembranen, stabilisiert diese und schützt dort gleichzeitig mehrfach ungesättigte Fettsäuren vor der Oxidation. Das reduzierte Vitamin E, das dadurch entsteht, wird von Vitamin C regeneriert. Auch das Erbgut (DNA) und die Blutfette (Lipidfraktionen wie LDL und HDL) werden durch natürliches Vitamin E vor dem Angriff freier Radikalen geschützt. Weiterhin beugt es Ablagerungen in Blutgefässen vor und spielt eine Rolle bei der Bildung roter Blutkörperchen sowie bei der Hemmung der Blutgerinnung. Des Weiteren hat das Vitamin eine entscheidende Funktion bei der Steuerung der Keimdrüsen (Hoden bzw. Eierstöcke).
Die im menschlichen Körper am häufigsten vorkommende Verbindung ist a-Tocopherol, welche die höchste biologische Aktivität aufweist. Diese kann auch synthetisch hergestellt werden, trägt dann aber zur Stabilisierung noch eine Acetyl-Gruppe und kann in dieser Form im Körper nur bis zu 50 % in natürliches Vitamin E umgewandelt werden. Bei regelmässiger Einnahme von a-Tocopherol kommt es zu einer signifikanten Verringerung des B-, und y-Tocopherols im Serum (2). Wissenschaftliche Studien deuten ausserdem darauf hin, dass synthetisch hergestelltes a-Tocopherylacetat krebsfördernd wirken kann. Daher wurde von der EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) tolerierbare Höchstaufnahmemenge (Tolerable Upper Intake Level, UL) von 300 mg fest-gelegt. Nach aktuellen Untersuchungen hat y-Tocopherol eine deutlich stärkere antioxidative Kapazität als a-Tocopherol, doch bevorzugt sollte ein Gemisch mit allen der acht natürlichen Verbindungen der Vitamin E-Gruppe aufgenommen werden (ähnlich den Carotinoiden).
Vitamin K2 (Menachinon-7)
Vitamin K gehört ebenfalls zu den fettlöslichen Vitaminen und ist an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Es gibt zwei natürlich vorkommende Formen, Vitamin K1 (Phyllochinon, in pflanzlichen Nahrungsmitteln) und Vitamin K2 (Menachinon, hauptsächlich in Milchprodukten oder fermentierten Lebensmitteln). In kleineren Mengen kann Vitamin K2 auch von unseren Darmbakterien gebildet werden, allerdings ist umstritten, inwieweit dies zur Vitamin-K-Versorgung beiträgt. Vitamin K ist an dem Prozess der Blutgerinnung beteiligt und wird benötigt, um Calcium in die Knochen einzulagern. Zudem kann Vitamin K2 den Cholesterinspiegel senken.
Vitamin B1
Thiamin sorgt für eine ausreichende Energieversorgung, indem es die Verbrennung von Kohlenhydraten in Gehirn und Muskeln und auch deren Umwandlung in Fette unterstützt. Daher steigt der Bedarf bei längerfristiger hoher körperlicher Belastung. Ausserdem wird es für die Produktion von Magensäure benötigt. Vitamin Bl ist an der Übermittlung von Nervenimpulsen und beim Aufbau von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern) beteiligt. Daher wird es auch als Anti- Stress- oder Stimmungsvitamin bezeichnet. Weiterhin unterstützt das Vitamin die Gedächtnisleistung sowie das Immunsystem. Bei Vitamin Bl ist eine gleich- mässige Versorgung besonders wichtig, da es von allen B-Vitaminen die niedrigste Speicherzeit im Körper besitzt und bereits nach 14 Tagen zu 50% aufgebraucht ist. In Entwicklungsländern ist die Vitamin B1-Mangelerscheinung unter dem Namen „Beriberi" bekannt. Diese trat in Asien auf, als dort der Reis poliert wurde. Noch heute leiden viele Menschen in Entwicklungsländern darunter.
Vitamin B2
Riboflavin reguliert den Energiestoffwechsel der Zelle und neutralisiert freie Radikale, die Zellen und DNA schädigen können. Das Vitamin ist auch am Aufbau von Haut, Haaren und Nageln beteiligt. Vitamin B2 unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen und stärkt die Abwehrkräfte des Körpers. Ausserdem unterstützt es die Vitamine B3, B6, B9 und K in der Durchführung ihrer Aufgaben und trägt zu einem normalen Eisenstoffwechsel bei. Ebenso hat es einen positiven Einfluss auf die Sehschärfe, die Fitness und allgemeine Wachstumsprozesse. Umgangs-sprachlich ist es auch als Wachstumsvitamin bekannt.
Vitamin B3 (Niacin)
Sowohl die Nicotinsäure als auch das Nicotinamid werden als Niacin bezeichnet und den B-Vitaminen zugeordnet.
Streng genommen ist es kein essenzielles Vitamin, da es vom Körper in physiologischen Mengen aus L-Tryptophan gebildet werden kann. Beide Substanzen sind biologisch aktiv und sind Vorstufen für die Bildung der zwei Coenzyme NAD (Nicotinamid adenin dinukleotid) und NADP (Nicotinamid adenin dinucleotid phosphat). NAD und NADP sind essenziell für eine grosse Reihe an Enzymen, die an Reduktions-Oxidations-Systemen beteiligt sind. Niacin ist somit in dieser Form als NAD/NADP beteiligt am Auf- und Abbau von Fett, Eiweiss und Kohlenhydraten sowie der Gewinnung von Energie aus diesen Nährstoffen. Ausserdem ist es für die Bildung einiger körpereigenen Fettsäuren erforderlich. Aufgrund seiner antioxidativen Wirkung schützt es Zellen und DNA vor freien Radikalen und kann eventuelle Schäden sogar reparieren. Es unterstützt das Immunsystem, die Blutzuckerregulierung und den Calcium-haushalt. Ausserdem unterstützt es das Herz-Kreislauf-System, da Niacin die Blutfettwerte reguliert. Weiterhin ist Niacin an der Synthese von Botenstoffen (Neurotransmittern) im Gehirn beteiligt und beeinflusst somit die Konzentrationsfähigkeit, Stimmungslage und sogar den Schlaf.
Die Verträglichkeit von Niacin ist von der Verbindung abhängig. Nicotinsäure hat eine schnell eintretende Wirkung und erweitert die Blutgefässe relativ stark. Das führt zu einer als Flush bezeichneten Errötung der Gesichtshaut und Hals- region mit dem gleichzeitigen Gefühl einer Erwärmung, Prickeln und Brennen der Haut. Dieser Effekt tritt je nach Empfindlichkeit bereits nach der Einnahme von 50-100 mg, obschon auch therapeutische Dosierungen von 2-3 g/Tag ohne diese Flushes Anwendung finden.
Inositol Hexanicotinat wird im Körper auch zu Nicotinsäure gespalten. Erst 6-10 h nach der Einnahme von Inositol Hexanicotinat wird die maximale Konzentration an Nicotinsäure im Blutkreislauf erreicht und nach etwa 48 h wird keine Nicotinsäure mehr freigesetzt. Im Vergleich dazu wird nach der Einnahme der Nicotinsäure bereits nach 0.5-1 h die maximale Konzentration im Blutserum gemessen, welches mit einer Halbwertszeit von ca. 1 h auch wieder schnell aus dem Blutkreislauf ausgeschieden wird. (3,4)
Nicotinsäure als Reinsubstanz oder als Innositol Hexanicotinat kann ab 550 mg zu Veränderungen der Leberwerte und Erhöhung der Blutzuckerwerte führen, weshalb der therapeutische Einsatz von Dosierungen von 550 mg und mehr Nicotinsäure eine vorgängige und während der Therapiedauer regelmässige ärztliche Kontrolle erforderlich macht. (5) Die American Heart Association empfiehlt beim Einsatz therapeutischer Dosierungen zur Regulation der Blutfettwerte während der Schrittweisen Dosiserhöhung beginnend mit 500 mg bis zur Erhaltungsdosierung und anschliessend alle 6 Monate danach die Kontrolle der Leber-werte, des Nüchternblutzuckers, des HBAlc und der Harnsäure. (6)
Vitamin B6 (Pyridoxin-, Pyridoxal-, Pyridoxamin-5* -Phosphat)
Vitamin B6 ist eine Sammelbezeichnung für die drei biologisch aktiven Co- enzym-Formen Pyridoxin-5'-Phosphat (PNP), Pyridoxal-5'-Phosphat (PLP) und Pyridoxamin-5'-Phosphat (PAP). Die Speicherformen dieser drei Verbindungen sind Pyridoxin (PN), Pyridoxal (PL) und Pyridoxamin (PA).
Vitamin B6 ist in allen drei aktiven Formen an über 100 enzymatischen Reaktionen beteiligt, die meisten davon im Aminosäurenstoffwechsel. Vitamin B6 ist beteiligt an der Bildung von Nervenbotenstoffen (z.B. Serotonin, Noradre-nalin, Dopamin, GABA), Hormonen, Taurin, Kreatin, roten Blutkörperchen und Zellen des Immunsystems. Ausserdem kontrolliert B6 zusammen mit Vitamin B9 und B12 den Homozysteinspiegel im Blut, welcher mit Herzkrankheiten in Zusammenhang gebracht wird. Weiterhin verbessert Vitamin B6 die Aufnahme von Magnesium in die Zelle.
Besonders bei schwangeren und stillenden Frauen (Mehrbedarf), bei Einnahme oraler Verhütungsmittel oder anderer Medikamente (Isoniacid, Penicillamin, Hydralacin, L-Dopa und Cycloserin) bei älteren Menschen (geringere Nahrungsaufnahme), Untergewichtigen, chronischen Alkoho-likern und Menschen mit hoher Proteinzufuhr kann ein Mangel auftreten. Der längere Einsatz höherer Dosierungen als 75 mg/d erfordert die individuelle Uberwachung der Vitamin B6 Blutspiegel und die Anpassung der Tagesdosierung. Für die Aufnahme über die Darmwand wie auch den Übertritt durch die Zellwände werden alle aktiven Formen zuerst dephosphoryliert und damit inaktiviert. Die ins Blut gelangten Speicherformen PN, PL und PA werden in der Leber metabolisiert. Unabhängig davon welche Speicherform aufgenommen wird, werden in der Leber aus einer Speicherform (PN, PL oder PA) immer alle 3 aktiven Formen mit dem grössten Anteil an PLP (ca. 4/6) und weniger PNP (ca. 1/6) und PAP (ca. 1/6). Interessanterweise führt die Einnahme der Speicherform PN zu höheren PLP-Plasmaspiegeln als es das durch die gleiche Menge PL resp. PLP der Fall ist. Eine hohe Konzentration der Hauptform Pyridoxal-5'-Phosphat unter- steht einer engeren Regulation als die anderen B6 Formen. PLP wird relativ rasch zur inaktiven Pyridoxinsäure abgebaut und ausgeschieden. Diese Bioprozesse sind abhängig von ausreichend Vitamin B2, Zink und Magnesium. (4,7,8,9)
Vitamin H/B7 (Biotin)
Biotin spielt, wie die meisten Vitamine der B-Gruppe, eine zentrale Rolle bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten und Fetten. Es ist für die Versorgung von Muskeln und Nerven mit Energie notwendig. Es wird auch für die Synthese von DNA- und RNA-Molekülen (Zellwachstum und Zellteilung) benötigt und unterstützt die Funktion des Nervensystems. Ausserdem wird es beim Auf- und Abbau von Fettsäuren sowie von einigen Aminosäuren benötigt, wodurch es für gesunde Haut, Haare und Nägeln sorgt. Besonders Dialysepatienten, Schwangere und Raucher können leichter einen Biotinmangel bekommen. Eine geschädigte Darmflora, die beispielsweise durch Einnahme von Antibiotika oder Alkoholkonsum entstehen kann, kann auch zu einer Unterversorgung mit Biotin beitragen.
Vitamin B9 (Folsäure)
Folsäure hat eine wichtige Funktion bei der Zellteilung, dem Zellwachstum und dem Aufbau der DNA (Erlogut).
Aufgrund dieser entscheidenden Rolle ist das Vitamin besonders wichtig für die Entwicklung des Fötus. Hat die Mutter während der Schwangerschaft einen Folsäuremangel, kann es zu Fehlbildungen durch einen unvollständigen Verschluss des Neuralrohrs (Neuralrohrdefekt) kommen, was ein „offener Rücken" oder auch eine Fehlbildung im Gehirn sein kann. Dies kann auch zum Abort, zu Früh- oder Fehlgeburten führen. Daher ist es wichtig, während der Schwangerschaft, im Optimalfall schon vor der Befruchtung, eine ausreichende Versorgung sicher zu stellen. Dies ist auch für den Mann wichtig, denn Folsäure sorgt für eine gute Qualität der Spermatozoen. Folsäure ist wichtig für die Blutbildung, den Aminosäuren- und den Nervenstoffwechsel. Zusammen mit Vitamin B6 und B12 reguliert es den Homocysteinspiegel im Blut, welcher mit Herzkrankheiten in Zusammenhang gebracht wird.
Vitamin B12 (Cobalamin)
Mit Vitamin B12 bezeichnet man sowohl das Methylcobalamin, welches die körpereigene, sprich die biologisch aktive Form darstellt, als auch das Cyanocobalamin, das der Körper erst zu Methylcobalamin umwandeln muss. Die gesundheitlichen Funktionen sind allerdings identisch. B12 spielt eine Rolle bei der Zellteilung und ist an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt. Mit seiner Hilfe wird DNA (Erbgut) korrekt aufgebaut und vervielfacht. Ausserdem unterstützt Vitamin B12 das Immun- und das Nervensystem. Es ist beteiligt an der Umwand- lung von Homocystein zur Aminosäure Methionin und reguliert so zusammen mit Vitamin B6 und B9 den Homozysteinspiegel im Blut, welcher mit Herzkrankheiten in Zusammenhang gebracht wird. Zudem kann es Folsäure aktivieren und in das reaktionsfähige Folat umwandeln. B12 kann über mehrere Monate in der Leber gespeichert werden, so dass sich ein eventueller Mangel erst nach längerer Zeit bemerkbar macht. Meist ist die Ursache ein Mangel an Intrinsic Factor, welcher von der Magenschleimhaut abgesondert wird und für die Aufnahme von B12 notwendig ist. Bleibt ein Mangel unbehandelt, kann dies zu irreversiblen neurologischen Schäden führen.
Balaststoffe
Was sind Ballaststoffe
Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate, die den Organismus allerdings nicht belasten, sondern vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen. Daher werden sie auch Pflanzenfasern oder Nahrungsfasern genannt.
Obwohl die Empfehlungen bei mindestens 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag liegen, werden in westlichen Ländern nur etwa 10 bis 20 Gramm aufgenommen. Nahrungsfasern lassen sich in wasserlöslich und wasserunlöslich kategorisieren.
Wasserlösliche Ballaststoffe, z. B. in Guarkernmehl, Obst und Gemüse, bilden Gele in Wasser. Sie können im Dickdarm von Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut werden, die den Darmbakterien als Nahrung dienen, gleichzeitig den intestinalen pH-Wert herabsetzen und somit eine gesunde Darmflora fördern. Wasserunlösliche, z. B.
Kleie, quellen in Wasser und vergrössern somit das Volumen des Verdauungsbreis. Sie werden von Darmbakterien nicht oder nur zu einem geringen Teil abgebaut. Ballaststoffreiche Nahrung sorgt für eine schnellere Sättigung, denn sie wird im Mund länger und besser gekaut. Ausserdem quellen die Pflanzenfasern im Magen und Darm auf und füllen so schneller den Magen. Sie sorgen für eine längere Verweildauer im Magen und einen schnelleren Transit im Darm. Es gibt auch Hinweise, dass die Fasern bei der Verdauung im Darm appetitzügelnde Botenstoffe frei setzten. Ballaststoffe lassen den Blutzucker langsamer ansteigen und binden verschiedene Schadstoffe sowie Cholesterin und Gallensäuren, die so ausgeschieden werden können. So wirken Ballaststoffe einigen Erkrankungen und Funktionsstörungen, wie Obstipation, Bildung von Divertikeln, Gallensteinen, Übergewicht und Diabetes mellitus, entgegen.
Acacia Gum (Gummi Arabicum)
Gummi Arabicum wird aus der unteren Rinde des gleichnamigen Baumes gewonnen und besteht aus unverdaulichen langkettigen Kohlenhydraten. Aufgrund seiner Struktur gehört Gummi Arabicum zu den löslichen Ballaststoffen, die in Verbindung mit Flüssigkeit aufquellen. Im Darm weist die Substanz eine präbiotische Wirkung auf und kann von Dickdarmbakterien in kurzkettige Fettsäuren umgewandelt werden, was das Wachstum von Mikroorganismen im Darm und somit eine gesunde Darmflora fördert.
Flohsamenschalen
Flohsamenschalen (Plantago ovata oder Plantago psyllium) bestehen zum grössten Teil aus unlöslichen, quellenden Nahrungsfasern, welche in Wasser ein grösseres Volumen einnehmen. Sie werden vor allem zur Stuhlregulation als mildes Abführmittel, aber auch bei Durchfall erfolgreich eingesetzt. Bei Hämorrhoidenleiden, Schwangerschaft und im Wochenbett können Verstopfungen sehr unangenehm sein. Die Wasserbindung gibt dem Stuhl eine normalisierte Konsistenz und auch die Stuhlfrequenz wird reguliert.(1,2, 3, 4) Im Vergleich zu löslichen Nahrungsfasern sind sie effektiver bei Verstopfungen und bewirken eine Reduktion von Blähungen. Auf die Darmbakterien haben sie aufgrund ihres geringen Anteils an löslichen Nahrungsfasern jedoch keinen wesentlichen regulierenden Effekt und werden am besten in Kombination mit löslichen Nahrungsfasern wie Guar, Konjac und Acacia Gum eingesetzt. (11)
Neben den Effekten auf den Stuhlgang zeigen Flohsamenschalen (wie alle Nahrungsfasern) eine deutlich reduzierende Wirkung auf das Gesamtcholesterin, wie auch auf das LDL-Cholesterin. Weiterhin konnte auch eine leichte reduzierende Wirkung auf das HDL-Cholesterin nachgewiesen werden. Dieser Effekt kam vorwiegend bei Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten zum Tragen. Ausserdem sind positive Effekte bei der Reduktion von Blutzuckerwerten zu beobachten. In sehr hohen Dosen reduzieren Flohsamenschalen auch das Hungergefühl. Der Effekt ist jedoch zu schwach, um Flohsamenschalen allein für das Gewichtsmanagement einzusetzen. (5, 6, 7, 8, 9, 10) Wichtig ist, dass zu jeder Einnahme von Flohsamenschalen und anderen Nahrungsfasern mindestens ein, besser zwei Gläser Wasser oder andere kalorienarme Flüssigkeit getrunken wird.
Guarkernmehl (Guar Galactomannan)
Guarkernmehl wird aus den Samen der Guarbohne gewonnen und enthält hauptsächlich stark quellende wasserlösliche Ballaststoffe. Aufgrund dieser Eigenschaft führt es zu einer verzögerten Entleerung des Magens und damit zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Als präbiotischer Ballaststoff unterstützt Guarkernmehl die Verdauung und reguliert die Konsistenz des Stuhls, sowohl bei Verstopfungen als auch bei zu dünnem Stuhl. Weiterhin stabilisiert es den Cholesterinspiegel, den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel, fördert eine gesunde Darmflora und bindet Schadstoffe im Darm.
Carotinoide
Was sind Carotinoide?
Carotinoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und besitzen als Radikalfänger eine starke antioxidative Wirkung. Einige davon können vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden. In der Natur existiert eine breite Vielfalt von Carotinoiden, wovon bis jetzt über 500 identifiziert wurden.
ß-Carotin
ß-Carotin kann nach Bedarf in Vitamin A umgewandelt werden und wird des- halb auch als Provitamin A bezeichnet. Zudem ist es ein starkes Antioxidans, welches DNA und Zellen vor freien Radikalen schützt.
Lutein und Zeaxanthin
Lutein und Zeaxanthin sind orangegelbe Carotinoide, die eine sehr ähnliche Struktur und Funktion haben, aber beide nicht zu Vitamin A metabolisiert werden können. Die Carotinoide kommen in der Netzhaut des Auges vor, insbesondere an der Stelle des gelben Flecks (eine Struktur in der Netzhautmitte, welche die höchste Sehschärfe erreicht). Durch die antioxidative Wirkung der Carotinoide können Lutein und Zeaxanthin das Auge vor schädlichen Einflüssen schützen und gehören zu den wichtigsten Schutzstoffen zur Erhaltung der Sehfähigkeit im Alter.
Lycopin (auch Lycopen)
Lycopin ist ein tiefrotes Carotinoid, welches nicht in Vitamin A umgewandelt werden kann, aber ein sehr starkes Antioxidans darstellt. Besonders in Haut, Leber, den Lungen und der Prostata sammelt sich viel Lycopin an. Ausserdem findet sich im Blut, im Vergleich zu anderen Carotinoiden, überwiegend Lycopin.
Mineralstoffe
Was sind Mineralstoffe
Mineralstoffe sind essentielle anorganische Mikronährstoffe, die der menschliche Körper nicht sellost herstellen kann. Sie sind sehr hitze- und lichtbeständig. Liegt ihre Konzentration im Körper über 50 mg/kg Körpergewicht, werden sie als Mengenelemente bezeichnet (Calcium, Kalium, Magnesium). Ist die Konzentration geringer, ordnet man sie den spurenelementen zu.
Calcium
Ein Grossteil des Calciums befindet sich in den Knochen und Zähnen und ist dort essentiell für deren Stabilität. Nur ein kleiner Teil ist an der Blutgerinnung, an der Muskel- und Nervenstimulation sowie der Aktivierung von Enzymen (insbesondere Verdauungsenzyme) und Hormonen beteiligt. Ausserdem stabilisiert es Zellmembranen, ist am Energiestoffwechsel beteiligt und hat eine Funktion bei der Zellteilung sowie -spezialisierung. Der Calciumspiegel im Organismus wird von bestimmten Hormonen reguliert. Ist er niedrig, wird die Abgabe von Calcium aus den Knochen angeregt. Bei ausreichender Versorgung wird Calcium in die Knochen eingelagert.
Kalium
Kalium reguliert den Wasser-Elektrolyt-Haushalt und wird für die Reizleitung und die Kontraktion der Muskeln, insbesondere des Herzmuskels, benötigt. Außerdem wird der Mineralstoff zur Informationsweiterleitung an Muskel-und Nervenzellen benötigt. Kalium reguliert den Blutdruck und den Herzschlag und hat Einfluss auf den Kohlenhydrat-, Lipid-, Protein- und Hormonstoffwechsel. Zudem beeinflusst Kalium die Freisetzung von Hormonen, beispielsweise von Insulin aus den Beta-Zellen.
Magnesium
Magnesium wirkt als Aktivator bzw. als Cofaktor von ungefähr 300 Enzymen und ist für den Energiestoffwechsel (ATP-Produktion) jeder Körperzelle notwendig. Unentbehrlich ist der Mineralstoff auch für den Stoffwechsel aller Makronährstoffe (Fette, Eiweiss, Kohlenhydrate) und für die Aktivierung der Vitamine C und D. Eine entscheidende Rolle spielt er tür die Funktion aller Muskeln, auch die des Herzmuskels. Magnesium erweitert die Herzkranz- und Blutgefässe und stabilisiert die Zellmembran. Es reguliert das Elektrolytgleichgewicht, sowie die Synthese von Hormonen, Nukleinsäuren und von Proteinen. Ausserdem beeinflusst es die gesunde Entwicklung von Zähnen und Knochen und ist unerlässlich für das Nervensystem.
Bor
Bor reduziert den Calcium- und Magnesiumverlust über den Urin. Es ist an der Bildung von Hormonen wie Östrogen, Testosteron und des Vitamin D-Hormons beteiligt. Dadurch erhöht Bor unter anderem die Knochenstabilität. Ausserdem hat Bor eine antientzündliche Wirkung und einen Einfluss auf die Gehirnfunktion.
Chrom
Chrom schützt vor freien Radikalen und damit vor oxidativem Stress. Der Mikronährstoff wird ausserdem im Glucose-und Insulinstoffwechsel benötigt und trägt so zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei. Weiterhin ist Chrom unentbehrlich beim Cholesterin-, Protein und Fettstoffwechsel und kann das LDL-Cholesterin senken, sowie das HDL-Cholesterin erhöhen. Auch die Funktion von Hornhaut und Linse des Auges wird durch Chrom unterstützt.
Cobalt
Cobalt ist Bestandteil von Vitamin B12 (Cobalamin) und ist somit an der Bildung von roten Blutkörperchen und allen Funktionen des B12 beteiligt. Essentiell ist das Spurenelement nur als Bestanteil von Vitamin B12. Anorganisches und damit nicht als B12 gebundenes Cobalt ist für den Menschen hingegen toxisch und wird daher nicht als Nährstoff eingesetzt.
Eisen
Eisen ist Bestandteil der roten Blutkörperchen und notwendig für den Transport und die Speicherung von Sauererstoff. Als Bestandteil vieler Enzyme ist das Spurenelement an der zellulären Energiegewinnung, der Synthese verschiedener Botenstoffe und der Zellteilung beteiligt. Ausserdem schützt Eisen die Zellen vor freien Radikalen und stärkt das Immunsystem. Man unterscheidet tierisches (zweiwertiges) und pflanzliches (dreiwertiges) Eisen. Eisen tierischer Herkunft kann 10 bis 20 Mal besser aufgenommen werden als Eisen in pflanzlicher Nahrung, da dieses erst im Darm mit Hilfe von Vitamin C oder Zitronensäure zu zweiwertigem Eisen umgewandelt wird, bevor es vom Körper aufgenommen werden kann. Wer Eisenmangel hat, sollte auch darauf achten, den Konsum von Milch, Calcium, Ballaststoffen, Kaffee und schwarzem Tee zu reduzieren, da diese die Aufnahme hemmen. Bzw. genügt es auch, diese „Eisenräuber" 30 Minuten vor und 120 Minuten nach dem Essen zu meiden. Besonders bei Frauen zwischen Pubertät und Menopause tritt häufig ein Mangel auf, da diese über die monatliche Blutung Eisen verlieren.
Außerdem nehmen über 75% aller Frauen zu wenig Eisen zu sich (NVS II, 2008).
Iod
lod unterstützt die Schilddrüse bei ihrer Funktion und ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Diese Hormone sind am Protein-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt und beeinflussen den gesamten Energiestoffwechsel des Körpers, wozu auch die Regulation der Körpertemperatur gehört. In Deutschland liegt trotz iodiertem Speisesalz bei etwa 70% der Menschen eine lodunterversorgung vor (NVS II, 2008). Um den Mangel auszugleichen, wächst die Schilddrüse an und ein sogenannter Kropf entsteht.
Kupfer
Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme, die den Eisenstoffwechsel, die Wundheilung, die Synthese von Haut- und Haarpigmenten (Melanin) und Bildung roter Blutkörperchen unterstützen. Es ist an der Herstellung von Kollagen und somit auch am Aufbau der Knochen- und des Bindegewebes beteiligt. Weiterhin schützt das Spurenelement durch seine antioxidative Funktion Zellen vor freien Radikalen und unterstützt das Immunsystem.
Mangan
Mangan ist als Cofaktor verschiedener Enzyme an vielen biochemischen Prozessen im Körper beteiligt, unter anderem an der Entgiftung, Blutgerinnung, am Knorpel-, Knochen- und Bindegewebsaufbau, an der Neubildung von Glukose (Glukoneogenese) und am Abbau von Aminosäuren. Ausserdem ist Mangan für die Synthese und die Freisetzung von Insulin erforderlich, sowie beim Schutz vor freien Radikalen. Auch die Produktion von Sexualhormonen bzw. die Spermatogenese wird durch Mangan unterstützt.
Molybdän
Molybdän ist ein Antioxidans und Bestandteil zahlreicher Enzyme. Mit diesen Funktionen ist das Mineral beteiligt an Entgiftungsreaktionen im Purinstoffwechsel (beim Abbau von Purinen zu Harnsäure), am Eisenstoffwechsel, sowie am Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren und Alkohol in der Leber. Zudem schützt Molybdän die Zähne vor Karies.
Silicium
Das Spurenelement unterstützt die Biosynthese der Knochen-und Knorpelmatrix und fördert die Gesundheit von Haaren und Nägeln. Ausserdem unterstützt es den Körper bei der Aufrechterhaltung seines Wasserhaushaltes und ist von grosser Bedeutung für die Elastizität und Festigkeit der Haut sowie Bindegewebe und Blutgefässe. Das Immunsystem wird auch von Silicium unterstützt, indem es die Zahl von Abwehrzellen steigert.
Selen
Das Spurenelement hat antioxidative Eigenschaften und schützt so Zellen vor freien Radikalen. Ausserdem fördert es die körpereigene Abwehr. Es unterstützt die Produktion und Aktivierung der Schilddrüsenhormone und verstärkt die Wirkung von Vitamin E. Auch bei der Spermatogenese - und damit der Fruchtbarkeit des Mannes - spielt Selen eine entscheidende Rolle.
Zink
Zink reguliert als Cofaktor von über 300 Enzymen den Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Fetten, Proteinen und Nukleinsäuren. Zudem ist es beteiligt an der Bildung von Nervenbotenstoffen (Neurotransmittern), an der Insulinbil-dung, an der Spermienbildung, am Zellwachstum und am Hormonstoffwechsel (Schilddrüsen-, Sexual-, Wachstumshormone). Zink fördert die Immunabwehr, die Wundheilung und die Insulinspeicherung. Es wirkt als Antioxidans und ist am Vitamin A-Stoffwechsel beteiligt.
Probiotika
Was sind Probiotika und Enzyme
Enzymkomplex Mikrobiom
Bestimmte potenziell pathogene Bakterien und Hefen (z.B. Candida) bilden Biofilme aus, wodurch sie für sich bessere Umgebungsbedingungen schaffen. Sie schützen sich so vor der darmeigenen Immunabwehr, vor Einflüssen anti-mikrobieller therapeutischer Stoffe wie auch vor der synergistischen nützlichen Stammkolonisation, welche selber auch die potenziell pathogenen Keime zu reduzieren und verdrängen vermag.
Der Mikrobiom Enzymkomplex ist eine Mischung aus aktiven Enzymen, welche sich unter anderem auch auf Biofilme im Darm auflösend auswirken. Durch die Auflösung sind diese Keime weniger gut geschützt und die angeborene und erworbene Darmabwehr kann optimal funktionieren. Bei der Zusammenstellung der Enzymmischung wurde die Synergie zwischen den Enzymen berücksichtigt und damit die Wirksamkeit erhöht. Die Enzyme sind so gewählt, dass keine Histaminreaktion auftritt.
Die Stärkung der Verdauungsleistung für Kohlenhydrate, Proteine und Fette hat auch den Effekt, dass diese Nährstoffe den Bakterien nicht mehr als Nahrungsquelle zur Verfügung stehen. Gelangen zu grosse Mengen dieser Nährstoffe in den Dickdarm oder herrscht eine Fehlbesiedlung im Dünndarm vor, führt das zu einer Verstärkung der Dysbiose mit den begleitenden negativen Symptomen wie auch zu Unverträglichkeitsreaktionen auf die Nahrungsmittel.
Damit die Enzyme in den Darm gelangen, müssen sie durch eine magensaftresistente Formulierung vor dem Einfluss der Magensäure geschützt werden. Für den Einsatz zur Stärkung der Magenfunktion hingegen ist es zielführend, eine Zubereitung zu verwenden, welche die Enzyme bereits im Magen freisetzt.
Lactase
Sie unterstützt die enzymatische Verdauung von Milchzucker (Laktose) und reduziert damit die Milchzuckermenge, welche sonst den Bakterien als Substrat zur Verfügung stehen würde. Laktase wird von Menschen mit Laktoseintoleranz nicht nur hervorragend vertragen, sondern sie hilft, wenn doch einmal eine geringe Menge Laktose verzehrt wurde, indem die Symptome nicht oder viel weniger auftreten.
Amylase
Dieses Enzym wird in den Mund-und der Bauchspeicheldrüse produziert und ist Calciumabhängig. Sie spaltet Stärke hydrolytisch in kleinere Kohlenhydrate bis runter zur Glucose, welche dann über den Dünndarm in den Körper gelangt.
Maltase (alpha-Glucosidase)
Maltase spaltet die Maltose in zwei Glucose Moleküle und unterstützt die Verdauungsleistung der Amylase im Dünndarm.
Invertase
Wird für den Abbau von Kohlenhydraten im Dünndarm benötigt und findet sich an den Darmwandzellen gebunden vor. Ein Mangel an Invertase führt neben unerwünschtem bakteriellem Wachstum über osmotische Effekte auch zu unklaren Durchfallerkrankungen.
Alpha-Galactosidas
Oligosaccharide und Polysaccharide aus Hülsenfrüchten und Gemüse enthalten viele alpha-Calactosyleinheiten, welche durch dieses Enzym aufgespalten werden. Die Verdauungsleistung des Dünndarms wird gestärkt, weniger Kohlenhydrate stehen so einer bakteriellen Verstoffwechselung zur Verfügung.
Catalase
Dieses Enzym ist Teil der antioxidativen Zellmechanismen und reguliert überschüssig produziertes reaktives Wasserstoffperoxid, indem es dieses zu Wasser und weniger reaktivem molekularem Sauerstoff (02) disproportioniert. Zusammen mit anderen Enzymen unterstützt die Catalase die antimikrobiellen Mechanismen und moduliert diese, indem überschüssige freie Radikale aus der natürlichen und gewünschten Immunabwehr gebunden werden. Insgesamt wird so sowohl die Immunabwehr als auch die Entgiftungsleistung gestärkt.
Xylanase
Arabinoxylane sind teilweise unlösliche Polysaccharide und finden sich sowohl in Zellwänden wie auch in Biofilmen verschiedener Mikroorganismen. Xylanasen lösen Arabinoxylane auf. Die Xylanase reduziert somit auch eine Überwucherung im Dünndarm und kann bei einer Dünndarmfehlbesiedlung (SIBO) unterstützend eingesetzt werden.
Cellulase
Diese Gruppe von Enzymen spalten beta-1,4-glycosidisch verknüpfte Cellobiose Einheiten aus z.B. Zellulose bis zur Glucose, dem Monomer der Zellulose. Die Cellulase wird in dieser Enzymkombination spezifisch für die Auflösung der bakteriellen Biofilme und Zellwände eingesetzt.
Lipase
Die Lipase spaltet Fette in Glycerin und Fettsäuren. Lipase spaltet die Esterverbindungen durch Hydrolyse, wodurch die Verdauungsleistung im Dünndarm erhöht wird. So stehen die Fette in geringerem Umfang den Bakterien als Nahrungsquelle zur Verfügung.
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